IT Assessment

Eine bewährte Methode zur Ermittlung von Optimierungspotenzialen ist das IT-Assessment der winning IT. Ziel dieser Maßnahme ist es, Verbesserungspotenziale der eingesetzten IT in allen Unternehmensbereichen herauszuarbeiten. Auf diese Weise können entsprechende Handlungsempfehlungen sowie eine Roadmap zur Neuausrichtung der IT-Infrastruktur entwickelt werden.

Durch die in diesem Zuge erschlossenen Wertschöpfungspotenziale kann das Unternehmen Kosten sparen und die Wirtschaftlichkeit gestärkt werden.

Wie ist das Vorgehen?

Über die gesamte Bandbreite der Unternehmensprozesse wird eine Bewertung der eingesetzten IT durchgeführt. Ziel ist es, entsprechende Schwachstellen und Verbesserungspotentiale zu identifizieren.

In einem ersten Schritt wird anhand von Interviews in allen relevanten Unternehmensbereichen die Qualität der IT-Unterstützung bei den jeweils durchgeführten Arbeitsprozessen abgefragt. Leitfaden für diese Analyse ist ein standardisiertes Prozessmodell, welches um die Besonderheiten des Unternehmens ergänzt wird:

Führungsprozesse

Ergebnis der Analyse ist ein systematischer Katalog der identifizierten Schwachstellen und Potenzialpunkte über sämtliche Bereiche des Unternehmens hinweg. Erfahrungsgemäß befindet sich darunter eine Vielzahl von Einzelpunkten, die als „Quickwin“ schnell umsetzbar und nutzbringend sind. Andere Punkte wiederum werden zu größeren Themen und Teilprojekten zusammengefasst. Für jeden Punkt ist dabei eine grobe Abschätzung der Kosteneinsparung zu ermitteln.

Diese Bewertung bildet eine ganz wesentliche Grundlage für die anschließende Priorisierung der Potenziale und die Ableitung eines Maßnahmenplans. In Abstimmung mit dem Kunden ergibt sich hieraus die Roadmap bzw. die Gesamtprojektplanung. Es kann nun mit der Umsetzung und der damit verbundenen Kosteneinsparung begonnen werden.

Prozessorientierung

it-assessment

Geschäftsprozesse

Die Geschäftsprozesse unterteilt man in aller Regel in Führungsprozesse, Kernprozesse und unterstützende Prozesse (s.a. EN ISO 9000).

Führungsprozesse

Die Kernaufgabe des Managements, die strategische Ausrichtung des Unternehmens und dessen Organisation zu definieren, geschieht durch Führungsprozesse.

Dazu gehören etwa:

  • Produktmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Risikomanagement
  • Sicherheit etc.

Kernprozesse

Aus dem Kernprozess entsteht die eigentliche Wertschöpfung des Unternehmens: ein sichtbarer und unmittelbarer Kundennutzen. Die Kernprozesse leiten sich aus der Kernkompetenz einer Organisation ab und lassen sich häufig klassifizieren:

  • Customer Relationship Management (CRM), Kundenbeziehungsmanagement
  • Product Lifecycle Management (PLM), Produktlebenszyklusmanagement
  • Supply Chain Management (SCM), Zuliefermanagement

Unterstützungsprozesse

Unterstützende Prozesse, auch Supportprozesse genannt, stellen betriebliche Ressourcen bereit und verwalten diese. Auf diese Weise werden die Kern- und Führungsprozesse unterstützt. Beispiele hierfür sind Rechnungs- und Personalwesen, Infrastruktur und IT-Services.

Standardisiertes Vorgehen

SPICE steht für „Software Process Improvement and Capability Determination“ und ist ein internationaler Standard zur Durchführung von Assessments (ISO/IEC 15504-5). Das Verfahren ist zur Bewertung von Unternehmensprozessen bestens geeignet.